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FNaF3 boxart

Cover zu FnaF-3.

Five Nights at Freddy's 3 (offiziell mit FnaF-3 abgekürzt) ist der dritte, offizielle Teil der Five Nights at Freddy's-Serie. Er wurde am 2. März 2015 veröffentlicht.

Plot

FnaF-3 setzt 30 Jahre nach den Ereignissen aus FnaF-1 an. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines namenlosen Neulings, der als Nachtwächter in einem kleinen Vergnügungspark arbeiten soll. Bereits in der ersten Nacht erhält er einen Live-Anruf von dem neuen Attraktionsbesitzer, der Anweisungen gibt und ein bisschen was über die neue Attraktion zu erzählen weiß.
siehe Telefonanrufe (FnaF-3).

Die Betreiber von Fazbear Entertainment haben das alte Lokal verkauft. Die Ereignisse von vor 30 Jahren sind nur noch Legende und düstere Kindheitserinnerung. Die neuen Besitzer beschließen, aus der ehemaligen Pizzeria Freddy Fazbear's Pizza eine Art Geisterbahn zu machen: ein begehbares Spukhaus, das mit allerlei technischen Raffinessen ausgestattet ist. Die Attraktion soll Fazbear's Fright: The Horror Attraction heißen und Besucher mit Hilfe der (recycelten) Animatronics aus den alten Lokalen erschrecken. Das Gerücht, dass es in dem Gebäude noch immer spuken soll, kommt den Betreibern gerade recht.

Während der Umbau- und Renovierungsarbeiten machen die Mitarbeiter eine sensationelle Entdeckung: in einem mit Brettern zugenagelten Raum finden sie einen fast vollständig erhaltenen Animatronic mit intakter Innenmechanik, zusammen mit mehreren Tonbandkassetten. Die Tonbänder enthalten Anweisungen darüber, wie die Endoskelette der Animatronics funktionieren und zu bedienen sind. Sie enthüllen auch, dass ein bestimmter Schnappschloss-Mechanismus dafür sorgt, dass sich besonders zierliche Menschen trotz Mechanik im animatronischen Kostüm verstecken könnten: Würde man mit Hilfe der innenseitigen Gewindemechanik und Schnappschlösser das Endoskelett teils auseinanderspreizen, teils zusammenstauchen, könne ein Erwachsener im Kostüm Platz finden und es von innen bedienen. Dadurch wäre es möglich, den Spezial-Animatronic wie ein Maskottchen-Kostüm und gleichzeitig wie eine mechanische Puppe einzusetzen. Später werden Tonbänder gefunden, die eine Aufforderung enthalten, die Spezialanzüge nicht mehr zu verwenden, nachdem Darsteller schwer verletzt (oder gar getötet) wurden.

Wenn der Spieler gewinnt, jedoch das "Bad Ending" (sprich: schlechte Ende) erspielt hat, erfährt er, dass aus unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen ist und der Vergnügungspark nebst Nachtwächter komplett abgebrannt ist. Die Polizei schließt Brandstiftung aus und vermutet defekte Stromkabel als Ursache.

Wenn der Spieler gewinnt und das "Good Ending" (sprich: gute Ende) erspielt hat, wird er in eines der Minigames versetzt. Er betritt nun als eines der verstorbenen Kinder den letzten Raum und wird Zeuge, wie die Geister der ermordeten Kinder "Purple Guy" in die Ecke drängen. Panisch versucht Purple Guy, den Geistern zu entkommen, indem er sich in dem Animatronic versteckt, den "Phone Guy" und seine Crew bei o.g. Renovierungsarbeiten entdeckt hatten. Purple Guy vergisst in seiner Hysterie jedoch, dass die Schnappschlösser defekt sind und als er sich in dem Hasenkostüm verstecken will, wird er aufgrund der Innenmechanik buchstäblich aufgespießt und zerdrückt. Die Kinder haben Genugtuung erfahren und ihre Geister verschwinden.

Spielemechanik

Spielprinzip

Five Nights at Freddy’s 3 gehört dem Genre des Survival Horrors an. Der Spieler soll nicht nur durch Jump-Scares erschreckt, sondern auch durch das gezielte und geschickte Schüren von imaginärer Angst und Paranoia herausgefordert und unterhalten werden. Ziel des Spiels ist es, alle fünf Nächte zu überleben.

Steuerung

Five Nights at Freddy’s 3 kann sowohl auf Windows-PCs, Linux-PCs, Android-fähigen Geräten und/oder iOS-Rechnern gespielt werden. Die Steuerung findet unter Windows und Linux per Mausklick und Tastatur statt, unter Android, Windows Phone und iOS per Touchscreen.

Spielregeln

Gespielt wird im Einzelspielermodus aus der Ich-Perspektive. Der Spieler befindet sich in einem mehr oder weniger heruntergekommenen Büro, von dem aus er das Geschehen steuert. Jede Nachtschicht beginnt um 12:00 Uhr Mitternacht und endet um 6:00 Uhr morgens. In Realzeit dauert eine Nacht in den Windows- und Linux-Versionen etwa acht bis neun Minuten, in den Android-, Windows Phone- und iOS-Versionen sind es nur knapp fünf bis sechs Minuten.

Per Tastaturbedienung kann er zwischen Büro und dem kleinen Überwachungsmonitor seines Tablets wechseln. Auf dem Überwachungsmonitor wiederum kann der Spieler zwischen mehreren Überwachungskameras wechseln.

Des Weiteren verfügt der Spieler über zwei kleine Spezialmonitore. Der erste ist eine Art Wartungs- und Steuerungsmonitor mit Bedienfeld, auf dem mehrere Geräteeinheiten bedient werden können, zum Beispiel das Ventilationssystem, die Spezialeffekte, die Audio- und Videoüberwachung usw.. Wann immer eine dieser Funktionen gestört ist, sollte der Spieler die technischen Einrichtungen wieder reaktivieren.

Der zweite Monitor überwacht die Räume und das (verborgene) Belüftungsschacht-System - ein wahres Labyrinth aus großen Schächten, die nahezu jeden Raum innerhalb der Attraktion miteinander verknüpfen. Der Spieler kann (und muss) via Videofernsteuerung die Schächte verschließen, wann immer er einen der Animatronic sichtet. Ansonsten ist die Sicht des Spielers auf den linken Eingang und auf ein großes, verspiegeltes Beobachtungsfenster beschränkt, er kann seine Räumlichkeit nicht verlassen.

Besondere Spielemechaniken

Sofern der Spieler keinen Cheat-Code aktiviert hat, wird er in der ersten Nacht weder von "Springtrap", noch von den Geistern der Animatronics behelligt werden. Die erste Nacht soll allein dafür genutzt werden, sich mit dem aufwändigen Wartungs- und Überwachungssystem vertraut zu machen.

Eine weitere Besonderheit ist der Akustische Lockruf, der "Balloon Boy"s Gelächter imitiert, um "Springtrap" in einen bestimmten Korridor zu locken. Als ein typischer Fazbear-Entertainment-Animatronic steht auch "Springtrap" unter dem Zwang, Geräuschen zu folgen. Der Spieler kann den Lockruf tätigen, wenn er "Springtrap" aus den Augen verloren hat.

Minigames

siehe Minigames
Eine Besonderheit in Five Nights at Freddy’s 3 sind die Minigames, die per Zufallsprinzip nach einem Jumpscare starten. Die Grafik der Minigames (8-Bit-Grafik) ist jener des Atari 2600 nachempfunden. Während der Minigames schlüpft der Spieler in die Rolle von „Toy Freddy“, „Foxy“ und/oder „Toy Chica“ und muss bestimmte Aufgaben erfüllen. Alle Minigames haben die Zerstörung der Pizzeria und der Animatronics, sowie den Tod von "Purple Guy" zum Thema.

Specials

Als einziger der drei Spieleteile bietet Five Nights at Freddy's 3 mehrere Specials und Sondermenüs, die unter bestimmten Bedingungen erspielt werden können.

Animatronic-Galerie

Dieses Special wird freigeschaltet, wenn der Spieler alle fünf Nächte erfolgreich durchgespielt und gewonnen hat. Alle Animatronics (mit Ausnahme von "Phantom Mangle") können beliebig ausgewählt und angeschaut werden.

Jumpscare-Galerie

Hat der Spieler auch die 6. Nacht (Bonus-Nacht; sogenannter "Nightmare Mode") erfolgreich bestanden, wird in der Animatronic-Galerie eine zusätzliche Option freigeschaltet: Der Spieler kann sich nun die Jumpscares aller Animatronics (außer "Phantom Mangle" und "Phantom Puppet", da diese im Spiel keine eigenen Jumpscares haben) beliebig oft anschauen.

Minigame-Galerie

Zu den Specials gehört auch eine Galerie der Minigames, die der Spieler auswählen kann. Dieses Menü wird freigeschaltet, wenn der Spieler das "Gute Ende" erspielt hat. Das Minigame "Happiest Day" ist allerdings nicht in der Galerie enthalten.

Cheats

Die letzte Option im Special-Menü ist die Cheat-Option. Diese erlaubt dem Spieler, das Spiel einfacher oder schwerer zu machen. Es ist möglich, dass dies eine Alternative zur sogenannten "Custom Night" aus den vorherigen Spielen darstellt. Das Cheat-Menü wird freigeschaltet, wenn der Spieler alle 3 Sterne gesammelt hat.

Schnellere Nächte

Wenn der Modus "Fast Nights" (dt. "schnelle Nächte") aktiviert ist, wird die Nacht viel schneller als üblich umgehen. Statt den normalen 4 Minuten und 16 Sekunden dauert die Nacht dann nur noch 2-3 Minuten.

Radar

Der Radar erlaubt dem Spieler zu sehen, wo Springtrap sich befindet. Wo er ist, zeigt ein weißer Punkt mit einer roten Umrandung. Wenn Springtrap sich bewegt, bewegt sich mit ihm dieser Punkt. Dieser Cheat zeigt Ähnlichkeit mit dem kaufbaren Cheat Mode in der Android Version von FnaF-1.

Aggressiv

Dieser Modus lässt "Springtrap" viel aggressiver werden, sodass es der einzige Cheat ist, der das Spiel schwerer macht. Wenn man mit diesen Cheat die 6. Nacht erreicht, spielt man den schwierigsten Modus im ganzen Spiel.

No Errors

Wenn diese Option aktiviert ist, wird keins der Systeme mehr Ausfälle und Fehlfunktionen produzieren und der Spieler muss niemals den Wartungsmonitor benutzen, um diese zu rebooten. Wenn Springtrap während des Spiels an der Tür zum Spieler schaut, kann der Spieler ihn sorglos so lange anstarren, bis die Nacht vorbei ist.

Trivia

  • Auch in Fnaf-3 wird die Identität von "Purple Guy" nicht aufgedeckt.
  • Es mutet sehr seltsam an, dass der Springbonnie-Anzug gefunden, aber die Leiche darin angeblich nie bemerkt wurde.
  • In der ersten Nacht wird man von keinem der Animatronics bedroht und es treten keine Systemabstürze auf, es ist sozusagen eine Übungsnacht um die neue Steuerung (Wartungsbildschirm; Lüftungsschächte etc.) kennenzulernen
  • Es existiert eine von Scott Cawthon selbst herausgebrachte Scherz-Version von Fnaf-3. Sie enthält ein Jump-and-Run-Game.
  • Eines der Minigames enthüllt, dass Golden Bonnie/Springtrap und Golden Freddy die ersten Animatronics in Fredbear's Family Diner waren.
  • Genauso wie die anderen Spiele hat auch FNaF-3 eine RPG-Horror-Parodie: Five Nights at Fuckboy's 3.

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